Strategie

1. Wir sehen in der Durchführung der ESS und LSS unsere Kernaufgabe.

Die EarlySummerSchool und die LateSummerSchool richten sich an die Lehrenden der Hochschulen. Wir versuchen Neu-EinsteigerInnen, Wieder-EinsteigerInnen und erfahrene Forschende mit unseren Angeboten anzusprechen. Im Rahmen der SummerSchools bieten wir unterschiedliche Formate an:

a) Workshops und Vorträge zum Thema Forschung

Dabei geht es um Inhalte, Methoden und Prozesse in der Forschung.

b) Raum für Forschungsprojekte

In diesem Format bieten wir im wörtlichen Sinn Raum für Forschungsprojekte. Unterstützt werden Forschungsprojekte, an denen sich Forschende von mindestens vier Pädagogischen Hochschulen (auch in Kooperation mit anderen Institutionen) beteiligen und zu einem gemeinsamen Thema forschen, um ein gemeinsames Produkt in Form eines Kongressbeitrages, einer Publikation oder didaktischen Materialien etc. zu erarbeiten. Die Teilnahme ist nur über einen Call möglich.

c) BZBF-Forschungswerkstätte

Erstmals bietet das BZBF in der LSS 2016 eine Forschungswerkstätte an. Dabei treffen sich Forschende, die mit der gleichen Methode, aber zu unterschiedlichen Themen arbeiten, um sich inhaltlich und methodisch auszutauschen. Dabei wird zwischen aktiven und passiven Teilnehmenden unterschieden. Getragen wird die Forschungswerkstätte von einen offen, wertschätzenden und konstruktiv-kritischen Geist. Die erste Forschungswerkstatt wird sich mit Interviewauswertung mit der dokumentarischen Methode befassen.

 

2. Wir richten alle zwei Jahre einen Kongress in Kooperation mit anderen Institutionen aus.

Am 14. und 15. Oktober 2016 fand eine Tagung der ÖFEB, Sektion empirische Forschung, in Kooperation mit dem BZBF in Graz statt. Arbeitstitel: „Forschung trifft Praxis – Was kann Methode leisten“. Austragungsorte waren die KPH Graz und die PH Steiermark.

3. Wir fördern gezielt Publikationen.

Im Rahmen des Formates Raum für Forschungsprojekte kann als Produkt eine Publikation entstehen. Solche Publikationen werden wir im Rahmen der budgetären Möglichkeiten gefördert. Darüber hinaus planen wir, einen Call für Publikationen im Jahr 2017  oder 2018 durchzuführen. 

4. Wir sind in Kooperation mit dem Forum Forschung ein Sprachrohr für Bildungsforschung.

Wir versuchen, wo immer es sinnvoll ist, auf die Anliegen der Forschung an den Pädagogischen Hochschulen zu verweisen. Insbesondere versuchen wir – soweit dies im Rahmen unserer Kapazitäten und Organisationsstruktur möglich ist – auf Änderungen von Rahmenbedingungen hinzuweisen, welche die Forschung hemmen. Dazu gehört u.a. die Problematik des Managements von Drittmittelprojekten.

5. Wir bieten konkreten Forschungssupport an.

Der Forschungssupport erstreckt sich von den SummerSchools zu unserem neuen Format Raum für Forschungsprojekte über die Veröffentlichung von Calls anderer Forschungsinstitute bis zur Beantwortung konkreter Anfragen. Wir kommen auch zu Vorträgen an Ihre Pädagogische Hochschule.

6. Wir verstehen das Bundeszentrum als ein forschendes Zentrum.

Das Team des BZBF forscht selbst an einem größeren Projekt zum Thema genderstereotype Berufswahl. Darüber hinaus sind die Mitarbeitenden ihren jeweiligen Forschungserfahrungen entsprechend in unterschiedlichen wissenschaftlichen Aktivitäten eingebunden.

7. Wir informieren aktuell über unsere Website.

Auf unserer Website informieren wir über die ESS und LSS, senden über unseren Newsletter aktuelle Informationen aus und informieren Sie über laufende Calls for Paper und Konferenzen. Wir versuchen dabei so aktuell und so umfassend wie möglich zu sein. Die Fülle an Angeboten macht es fast unmöglich, alle Calls zu erfassen. Wenn Sie Interesse haben, dass Ihr Call auf unsere Website kommt, senden Sie ein entsprechendes E-Mail an norbert.egger@bzbf.at.