Projekte

Das BZBF unterstützt Forschungsgruppen, deren Projekte die Supportkriterien erfüllen.

Raum für Forschungsprojekte: Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe

Leitung: Barbara Schrammel-Leber, PH Steiermark

 

Das Forschungsprojekt „Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe“ bezieht sich auf die Pädagog/innenbildung Neu und erforscht die Verankerung des Themenfelds sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe auf Bachelor- und Masterniveau der nationalen Pädagogischen Hochschulen (PHn).

Das Projekt ist als kooperatives Projekt angelegt und wird von der PH OÖ, PHSt, PHT, PHV und dem BIMM durchgeführt.

Projektziele 

Die Ergebnisse des Projekts stellen eine themenspezifische, systematische Analyse der Curricula für die Primarstufe dar und leisten einen Beitrag zur weiteren Qualitätsentwicklung der Curricula betreffend die Verankerung dieses Themenfeldes. Gleichzeitig zeigt das methodische Vorgehen im Projekt ein Modell für die themenspezifische Analyse von Curricula auf.

Ziel des Projekts ist es zu analysieren

  • mit welchen inhaltlichen Schwerpunkten
  • wie nachhaltig (in welcher Quantität und Qualität) und
  • in welchen Studienfachbereichen

das Themenfeld in den Curricula der vier Entwicklungsverbünde verankert ist.

Weiter Informationen siehe: 

Pädagog/innenbildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit

 

 

 

Raum für Forschungsprojekte: Explorative Studie zur Professionalisierung von Klassenführungsstrategien in der LehrerInnenaus-, -fort- und -weiterbildung

Leitung: Elisabeth Seethaler, PH Salzburg – Stefan Zweig Hochschule

 

„LLEKlas – Lehr-/Lernarrangements zum Erwerb von Klassenführungsstrategien im Lehramtsstudium“

PH Salzburg Stefan Zweig, PH Oberösterreich, PH Steiermark, PH Vorarlberg (Elisabeth Seethaler, Petra Hecht, Georg Krammer, Alexandra Michal, Barbara Pflanzl)

Bisher ist die Generierung von Wissen und Können rund um Klassenführung bei Lehramtsstudierenden im deutschsprachigen Raum kaum systematisch beforscht. Nachdem in Österreich die Lehramtsstudierenden bereits mit einem Bachelor-Abschluss eigenverantwortlich in den Lehrberuf eintreten (können), ist das Erlernen von Klassenführung im Rahmen der ersten Phase essentiell. Hier setzt das von 2016 bis 2019 laufende und vom BZBF geförderte Projekt an: Dem Modell zur Entwicklung vom Novizen zum Experten nach Berliner (2004) folgend, werden Lehr- und Lernarrangements konstruiert und im Rahmen einer Interventionsstudie (n=200) an vier Pädagogischen Hochschulen Österreichs auf deren Wirksamkeit geprüft. Zu berücksichtigen sind bei den anzubietenden Lernarrangements, dass die persönlichen Erfahrungen und die damit verbundenen Fähigkeiten der Lehramtsstudierenden einbezogen werden (Neuweg, 2010, S. 39). Darüber hinaus gilt es nach Ophardt und Thiel (2016, S. 18) zum Erlernen der Klassenführung komplexe Lernarrangements mit sich ergänzenden Ansätzen wie theorie-, simulations- und videobasiertem Lernen anzubieten. Die daraus für die Studie abgeleiteten Interventionen untersuchen die Wirksamkeit des Einsatzes von Rollenspielen bzw. videobasierten Trainings. Ziel ist es, dass die Lehramtsstudierenden nach Durchlaufen der entwickelten Lehr- und Lernarrangements Strategien der Klassenführung erkennen, analysieren und beurteilen können.

Berliner, D. C. (2004). Describing the Behavior and Documenting the Accomplishments of Expert Teachers. Bulletin of Science, Technology & Society, 24, 200-212. Neuweg, G. H. (2010). Fortbildung im Kontext eines phasenübergreifenden Gesamtkonzepts der Lehrerbildung. In F. H. Müller, A. Eichenberger, M. Lüders & J. Mayr (Hrsg.), Lehrerinnen und Lehrer lernen – Konzepte und Befunde zur Lehrerfortbildung (S. 35-49). Münster: Waxmann. Ophardt, D. & Thiel, F. (2016). Entwicklung von Expertise im Klassenmanagement. Journal für Lehrerbildung, 16(4), 14-20.

Raum für Forschungsprojekte: Forschendes Lernen im naturwissenschaftlich-technisch orientierten Sachunterricht

Leitung: Christina Haberfellner, PH Salzburg – Stefan Zweig Hochschule

 

Forschendes Lernen im naturwissenschaftlich-technisch orientierten Sachunterricht – Kompetenzentwicklung angehender Volksschullehrer/innen im Rahmen der naturwissenschaftsdidaktischen Ausbildung an vier Pädagogischen Hochschulen

Ziel eines Forschenden Unterrichtes ist u.a. eine aktive Reflexion des eigenen Forschungsprozesses, um ein vertiefendes Verständnis von Forschung bei den Lernenden zu fördern. Vor dem Hintergrund aktueller Angebots-Nutzungs-Modelle (Brunner et al., 2006; Helmke, 2009; Lipowsky, 2006) kommt den Lehrpersonen in diesem Prozess eine zentrale Rolle zu. Stellt man jedoch die Frage, welches Wissenschaftsverständnis Lehrpersonen aufweisen, so zeigt sich, dass diese oft naive Vorstellungen in Bezug auf Wissenschaft haben (u.a. Abd-el-Khalick & Lederman, 2000; Lederman, 1992; Schwartz & Lederman, 2002), welche nicht geeignet scheinen, um Aspekte des Wissenschaftsverständnisses gewinnbringend und fachkompetent im Unterricht umsetzen zu können (Günther, 2006). Vor diesem Hintergrund nimmt die Integration verschiedener Aspekte des Wissenschaftsverständnisses bereits in der Lehramtsausbildung einen besonderen Stellenwert ein.

Hauptziel dieses interdisziplinären Projektes ist demnach die wissenschaftliche Konzeption, Implementierung und Darstellung der Wirksamkeit eines Interventionsprogrammes zur Förderung des Wissenschaftsverständnisses angehender Primarstufenlehrer/innen. Studierende von verschiedenen Pädagogischen Hochschulen und Universitäten setzen sich im Rahmen der naturwissenschaftsdidaktischen Ausbildung im Sachunterricht selbst forschend mit grundschulrelevanten naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinander. Implizite und explizite Elemente zur Förderung des Wissenschaftsverständnisses werden integriert. Zentrale Fragestellungen des Projektes sind die Darstellung der Entwicklung des Wissenschaftsverständnisses und des Selbstwirksamkeitsempfindens der Studierenden in Bezug auf das Unterrichten von Sachunterrichtsinhalten.

Rückfragen zum Projekt:
Dr. Christina Haberfellner (PH Salzburg; christina.haberfellner@phsalzburg.at)

 

Forschungsgruppe: Sachunterricht

 Forum Sachunterricht in Österreich

Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt „Österreichisches Kompetenzmodell Sachunterricht“ ist ein österreichweites Projekt, welches sich die Erstellung eines Kompetenzmodells für den Sachunterricht der Volksschule zum Ziel gesetzt hat. Zusätzlich zum Kompetenzmodell sollen dabei die Grundkompetenzen im Sachunterricht und ein Kompetenzkatalog erarbeitet werden. Im Anschluss daran kann in Folgeprojekten das entwickelte Modell überprüft werden.

Forschungsgruppe: Wirkung von Fortbildung

Forschungsprojekte im Bereich der Fortbildung

Das Forum Forschung ist im Jahre 2016 an das BZBF herangetreten und hat angefragt, ob eine Unterstützung für Forschungsprojekte in diesem Bereich möglich wäre. Das BZBF hat dies aufgegriffen und unterstützt drei Projekte bei der Erarbeitung eines Forschungsdesigns und die Ausarbeitung der ersten Schritte. Die konkrete Verantwortung der Umsetzung liegt bei den Beteiligten und ihren Hochschulen. Bei Bedarf ist weitere Unterstützung im Projekt möglich.